Mikrosystemtechnik für ganzheitliche
telemedizinische Dienstleistungen in
der häuslichen Nachsorge

 
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ARBEITSPAKET III: Konzept der Informationslogistik und Architektur des Gesamtsystems (inklusive Rechte- und Sicherheitskonzept)

Das Arbeitspaket III behandelt zwei eng miteinander verbundene Kernfragen des MeDiNa-Systems. Jene nach dem Konzept der Informationslogistik und jene nach der IT-Architektur. Einer umfassenden Analyse der Anforderungen an die Informationslogistik folgt die Entwicklung eines informationslogistischen Konzepts, um die identifizierten Anforderungen zu erfüllen. Die Umsetzung dieses Konzepts wird durch die Definition der IT-Architektur beschrieben. Im Rahmen der Entwicklung des IT-Systems wird ebenfalls die Rechte- und Sicherheitsstruktur definiert.

Die Informationslogistik beschäftigt sich mit der Art und Weise der Bereitstellung von Informationen. Dabei steht im Vordergrund, dass die Information zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, in der richtigen Form und beim richtigen Adressaten vorliegt. Um dies für den hier vorliegenden Kontext beantworten zu können, werden in diesem Arbeitspaket die Anforderungen an die Informationslogistik in der medizinischen Nachsorge analysiert. Hierzu werden in einem ersten Schritt grundsätzliche Abläufe von idealtypischen Reha-Aufgaben identifiziert. In einem zweiten Schritt werden dann die benötigten Informationen für diese Aufgaben und deren Ausprägungen sowie die Anforderungen der beteiligten Akteure festgestellt. Ergebnis ist ein Anforderungskatalog an die Informationslogistik in der medizinischen Nachsorge von Reha-Patienten.

Basierend auf diesem Anforderungskatalog an die Informationslogistik in der medizinischen Nachsorge von Reha-Patienten wird im Anschluss ein Konzept zur Erfüllung der Anforderungen entwickelt. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die verteilte Organisationsstruktur der Rehabilitationsmedizin dar, in der die Informationen erfasst, aufbereitet, verteilt und gesichert werden müssen.

Die Definition verschiedener Rollen und die Identifizierung der ausgetauschten Informationsobjekte stellen in einem nächsten Schritt die Grundlage für die Ausgestaltung der IT-Architektur dar. Um diese abschließend zu definieren, sind Fragen bezüglich der Technik, den Standards, der verwendeten Hardware und vielen weiteren Komponenten zu klären. Das Ergebnis bildet die Definition der IT-Architektur zur Umsetzung des informationslogistischen Konzepts.